SCHLIESSEN

Warenkorb
/ /

Endlich Klarheit: Ihr Wegweiser zu Farbigen Kontaktlinsen nach LASIK

Jun 27,2025 | de.coleyes

Farbige Kontaktlinsen nach LASIK sind tatsächlich möglich, obwohl viele Patienten davon ausgehen, dass sie nach dem Eingriff keine Linsen mehr benötigen werden. Weniger als 2% aller LASIK-Patienten behalten eine leichte Restfehlsichtigkeit, unabhängig von ihrem Alter oder der ursprünglichen Sehstärke. Nach der Operation sollten Sie jedoch etwa einen Monat lang auf das Tragen farbiger Kontaktlinsen verzichten.

Trotzdem gibt es verschiedene Gründe, warum Sie nach einer Augenlaser-OP Kontaktlinsen tragen möchten. Bei ungefähr 1% der Patienten pro Jahr ist über einen Zeitraum von zehn Jahren eine Nachkorrektur erforderlich. Außerdem können therapeutische Kontaktlinsen bei Beschwerden helfen, besonders wenn Sie unter trockenem Auge als Begleiterscheinung der Operation leiden. Dabei ist zu beachten, dass postoperative Komplikationen die Anpassung von Kontaktlinsen beeinflussen können. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige darüber, was Sie nach dem Augenlasern bezüglich farbiger Kontaktlinsen beachten sollten und wann deren Verwendung sicher ist.

Darf man farbige Kontaktlinsen nach LASIK tragen?

"Wenn Sie eine LASIK hatten und an farbigen Kontaktlinsen interessiert sind, sollten Sie diese ohne Probleme genießen können." — Lasik-Welt RedaktionFachportal für refraktive Chirurgie und Augenheilkunde

Die Grundfrage, ob man nach einer LASIK-Operation farbige Kontaktlinsen tragen kann, lässt sich zunächst mit einem vorsichtigen "Ja" beantworten. Nach erfolgreichem Augenlasern können Sie durchaus farbige Kontaktlinsen verwenden – allerdings unter bestimmten Voraussetzungen und mit wichtigen Einschränkungen.

Was sagt der Augenarzt?

Augenärzte bestätigen grundsätzlich, dass das Tragen farbiger Kontaktlinsen nach einer LASIK-Operation möglich ist. "Wenn Sie eine LASIK hatten und an farbigen Kontaktlinsen interessiert sind, sollten Sie diese ohne Probleme genießen können". Dennoch empfehlen Spezialisten ausdrücklich, vor der Verwendung von nicht verschreibungspflichtigen farbigen Kontaktlinsen mit dem behandelnden Augenarzt zu sprechen.

Ein wichtiger Aspekt ist die veränderte Hornhautform nach dem Eingriff. Experten mit langjähriger Erfahrung in der Medizinbranche weisen darauf hin: "Da durch den LASIK-Abtrag Deine Hornhaut abgeflacht wurde (bei Kurzsichtigkeit/bei Weitsichtigkeit wird sie eher im Zentrum aufgesteilt), kann es sein, dass handelsübliche Norm-Linsen nicht mehr passen". Diese anatomische Veränderung macht eine professionelle Anpassung besonders wichtig.

Bei Unsicherheiten sollten Sie daher immer einen Facharzt konsultieren. Mediziner betonen: "Würde ich nicht machen wenn die nicht richtig passen, kannste deine Augen ganz schön schädigen damit". Die fachgerechte Anpassung durch einen Optiker oder Augenarzt ist deshalb unverzichtbar.

Wann ist es sicher?

Die Sicherheit beim Tragen farbiger Kontaktlinsen nach LASIK hängt von mehreren Faktoren ab:

  1. Vollständige Heilung der Hornhaut: Bevor Sie Kontaktlinsen tragen, muss der Heilungsprozess abgeschlossen sein.
  2. Stabile Sehkraft: Ihre Sehstärke sollte sich nach dem Eingriff stabilisiert haben.
  3. Gesunde Augenoberfläche: Keine Anzeichen von Trockenheit oder Entzündungen.
  4. Professionelle Anpassung: Die Linsen müssen an Ihre neue Hornhautform angepasst werden.

Bezüglich der Bedenken über mögliche Schäden am Hornhautflap gibt es oft Verunsicherung. Einige Patienten befürchten, "dass die am Flap kleben bleiben und abreissen". Fachleute relativieren jedoch: Die Gefahr eines Flapschadens durch weiche Kontaktlinsen ist nach vollständiger Heilung äußerst gering.

Für besondere Anlässe wie Halloween oder andere kostümbezogene Events können Sie durchaus farbige Kontaktlinsen mit 0 dpt ausprobieren. Obwohl der Tragekomfort möglicherweise nicht optimal ist, kann man sie für einige Stunden durchaus verwenden.

Empfohlene Wartezeit nach der OP

Die Fachliteratur nennt klare Zeitfenster, die Sie nach einer LASIK-Operation abwarten sollten, bevor Sie farbige Kontaktlinsen tragen:

"Die meisten Ärzte empfehlen, dass Sie 2 bis 3 Monate lang nach der LASIK warten sollten, bevor Sie sich Kontaktlinsen anpassen lassen". Dieser Zeitraum ermöglicht eine ausreichende Heilung der Hornhaut und Stabilisierung der Sehstärke.

Für die Anpassung selbst sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen: "Aus diesem Grund ist es ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen, der sich auf die schwierige Anpassung von Kontaktlinsen bei besonderen Fällen spezialisiert hat". Die Expertise eines Facharztes ist entscheidend, da die Anpassung nach einer LASIK-Operation anspruchsvoller sein kann als bei einer unbehandelten Hornhaut.

Obwohl manche Patienten bereits nach sechs Monaten problemlos farbige Kontaktlinsen tragen, bleibt die individuelle ärztliche Beratung der sicherste Weg. Jedes Auge heilt unterschiedlich, sodass persönliche Empfehlungen Ihres Augenarztes Vorrang vor allgemeinen Richtlinien haben sollten.

Gründe für farbige Kontaktlinsen nach LASIK

Nach erfolgreicher LASIK-OP suchen viele Menschen trotzdem nach Möglichkeiten, farbige Kontaktlinsen zu tragen. Obwohl die meisten den Eingriff durchführen lassen, um keine Sehhilfen mehr zu benötigen, gibt es dennoch überzeugende Gründe für das Tragen farbiger Kontaktlinsen nach der Operation.

Veränderung der Augenfarbe für Events

Der Wunsch nach Veränderung ist eine starke Motivation. Seit dem Erfolg der Twilight-Filme erlebten farbige Kontaktlinsen einen regelrechten Popularitätsschub, besonders für Halloween und andere kostümbezogene Anlässe. Wenn Sie eine LASIK hatten und an farbigen Kontaktlinsen interessiert sind, können Sie diese in der Regel ohne Probleme für besondere Ereignisse tragen. Allerdings wird empfohlen, vor der Verwendung von nicht verschreibungspflichtigen farbigen Kontaktlinsen mit Ihrem Augenarzt zu sprechen.

Farbige Kontaktlinsen und Motivlinsen sind primär kosmetische Produkte, die das Aussehen Ihrer Augen verändern. In diese Linsen ist eine künstliche Irisstruktur eingearbeitet, die beispielsweise aus blauen Augen grüne oder aus braunen Augen blaue macht. Für viele sind sie mittlerweile zu einem wichtigen modischen Accessoire geworden.

Übrigens ist die Tatsache interessant, dass nur etwa 20% der Weltbevölkerung von Natur aus blaue Augen besitzt. Die Möglichkeit, durch farbige Kontaktlinsen temporär eine andere Augenfarbe zu tragen, bietet daher für viele Menschen eine attraktive Alternative zu dauerhaften Veränderungen.

Kombination aus Sehkorrektur und Ästhetik

Farbige Kontaktlinsen sind nicht nur für den kosmetischen Effekt nützlich. Sie können auch mit Sehstärke erworben werden, um gleichzeitig die Augenfarbe zu verändern und eventuelle Restsehschwächen nach der LASIK-OP zu korrigieren. Dies bietet einen doppelten Nutzen für diejenigen, die:

  • ihre Augenfarbe verändern möchten
  • eine leichte Restfehlsichtigkeit nach der LASIK-OP haben
  • verschiedene Looks ausprobieren möchten, ohne auf scharfes Sehen verzichten zu müssen

Besonders bei opaken getönten Kontaktlinsen haben auch Menschen mit dunklen Augen die Möglichkeit, ihre Augenfarbe komplett zu verändern. Für einen natürlich aussehenden Look eignen sich hellere honigbraune oder haselnussfarbene Kontaktlinsen. Wenn Sie hingegen aus der Menge hervorstechen möchten, sind Kontaktlinsen in lebendigen Farben wie Blau, Grün oder Violett die richtige Wahl.

Darüber hinaus gibt es sogar spezielle Sportkontaktlinsen in verschiedenen Farben, die Blendung reduzieren, den Kontrast erhöhen und die Tiefenwahrnehmung verbessern können – ein zusätzlicher Vorteil für aktive Menschen.

Unzufriedenheit mit dem LASIK-Ergebnis

Obwohl die LASIK-Operation in den meisten Fällen sehr erfolgreich ist, kann es vorkommen, dass das Ergebnis nicht ganz den Erwartungen entspricht. In solchen Fällen können farbige Kontaktlinsen mit Sehstärke eine praktische Lösung darstellen.

Weniger als 2% aller LASIK-Patienten behalten eine leichte Restfehlsichtigkeit, die eine Korrektur erfordert. Bei etwa 1% der Patienten pro Jahr ist über einen Zeitraum von zehn Jahren eine Nachkorrektur notwendig. In diesen Situationen können farbige Kontaktlinsen nicht nur die Sehkraft korrigieren, sondern gleichzeitig auch das ästhetische Erscheinungsbild verbessern.

Außerdem können speziell angepasste Kontaktlinsen nach der LASIK-OP bei einer irregulären Hornhaut helfen. Kundenspezifische Tönungen werden aus verschiedenen Farben in unterschiedlichen Intensitäten hergestellt und sorgen meist für ein natürlich wirkendes Erscheinungsbild. Solche Kontaktlinsen können sogar einen angeborenen Augendefekt oder eine Augenverletzung kaschieren.

Wichtig zu wissen: Anders als viele denken, kann eine Augenlaser-Behandlung die Augenfarbe nicht verändern. Die Behandlung verändert lediglich die Struktur der Hornhaut, um die Sehschärfe zu verbessern, hat aber keinen Einfluss auf die Iris, die den Farbteil des Auges bildet. Für diejenigen, die mit ihrer natürlichen Augenfarbe unzufrieden sind, bleiben farbige Kontaktlinsen daher eine praktische und sichere Option.

Welche Kontaktlinsenarten sind nach LASIK möglich?

"Da durch den LASIK-Abtrag Deine Hornhaut abgeflacht wurde (bei Kurzsichtigkeit/bei Weitsichtigkeit wird sie eher im Zentrum aufgesteilt), kann es sein, dass handelsübliche Norm-Linsen nicht mehr passen." — HAGIDMedizinbranche, über 15 Jahre Erfahrung (Foren-Experte)

Nach abgeschlossener Heilungsphase stehen Ihnen verschiedene Kontaktlinsenoptionen zur Verfügung. Die Anpassung kann jedoch anspruchsvoller sein, da die LASIK-Operation die Hornhautform verändert hat.

Farbige weiche Linsen mit Sehstärke

Weiche farbige Kontaktlinsen sind besonders bei gelegentlichen Trägern beliebt. Sie können diese problemlos verwenden, wenn Ihre Augen vollständig geheilt sind. Für spezielle Anlässe wie Halloween oder kostümbezogene Events eignen sich diese Linsen hervorragend und erfreuen sich seit dem Erfolg von Filmreihen wie Twilight großer Beliebtheit.

Bei leichten Restsehschwächen nach der LASIK bieten farbige weiche Linsen mit Sehstärke eine ästhetische und funktionale Lösung. Allerdings schmiegen sich weiche Linsen an die Hornhaut an, wodurch sich Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche durchdrücken können – dies kann die Sehqualität beeinträchtigen.

Vor dem Kauf nicht verschreibungspflichtiger farbiger Kontaktlinsen sollten Sie dennoch mit Ihrem Augenarzt sprechen. Dieser kann beurteilen, ob Ihre operierte Hornhaut für diese Art von Linsen geeignet ist.

RGP-Linsen mit kosmetischem Effekt

Formstabile gasdurchlässige Linsen (Rigid Gas Permeable oder RGP) gelten als erste Wahl bei der Anpassung nach einer LASIK-Operation. Sie bieten entscheidende Vorteile:

  • Korrektur von sowohl regelmäßigem als auch irregulärem Astigmatismus
  • Hohe Sauerstoffdurchlässigkeit für die Hornhautgesundheit
  • Bessere Sehschärfe im Vergleich zu weichen Linsen

Die meisten Patienten empfinden, dass gasdurchlässige harte Kontaktlinsen nach der Augenlaser-OP ein schärferes Sehvermögen ermöglichen als weiche Kontaktlinsen. Allerdings ist die Anpassung dieser Linsen auf eine post-LASIK-Hornhaut anspruchsvoll, besonders bei Korrekturen höherer Ordnung.

RGP-Linsen mit farbigem Effekt kombinieren die optischen Vorteile formstabiler Materialien mit kosmetischen Aspekten. Sie überbrücken Unregelmäßigkeiten der Hornhaut, da sie auf der Tränenflüssigkeit schwimmen und so eine glatte optische Oberfläche schaffen.

Speziallinsen für irreguläre Hornhaut

Für stark unregelmäßige Hornhautformen nach LASIK gibt es spezialisierte Lösungsansätze:

  1. Sklerallinsen: Diese formstabilen Linsen sind deutlich größer als normale harte Kontaktlinsen und liegen auf der Sklera (dem weißen Teil des Auges) auf. Sie überbrücken die Hornhaut komplett, ohne sie zu berühren. Dies bietet erhebliche Vorteile bei unregelmäßigen Hornhautoberflächen nach LASIK.

  2. Hybridlinsen: Diese kombinieren einen formstabilen zentralen Bereich mit einem weichen Rand. Sie vereinen die Vorteile beider Materialien – die optische Qualität von RGP-Linsen mit dem Tragekomfort weicher Linsen. Allerdings funktionieren sie nur bei weniger ausgeprägten Unregelmäßigkeiten der Hornhaut.

Bei extremen Hornhautunregelmäßigkeiten oder LASIK-induzierten Ektasien bieten Sklerallinsen oft die beste Lösung. Sie werden mit einem Flüssigkeitsreservoir aufgesetzt, das während der Tragezeit unter der Linse bleibt und die Hornhaut vollständig mit Flüssigkeit versorgt.

Therapeutische Kontaktlinsen bei Beschwerden

Therapeutische Verband-Kontaktlinsen (TCLs) dienen nicht primär der Sehkorrektur, sondern dem Schutz und der Heilung der Hornhaut. Obwohl nicht alltäglich, können sie in den ersten 1-2 Tagen nach LASIK verwendet werden, um:

  • Den Flap zu schützen
  • Das Einwachsen von Epithelzellen zu verhindern
  • Zusätzlichen Patientenkomfort zu bieten

Die beste Linse in diesem Umfeld ist in der Regel eine Silikon-Hydrogel-Einweglinse. Allerdings gibt es einige mit therapeutischen Kontaktlinsen nach LASIK verbundene Komplikationen, darunter Infektionen, Flapödem und verschwommenes Sehen. Dies erklärt, warum sie nicht weit verbreitet sind.

Bei anhaltender Trockenheit nach der LASIK-OP können spezielle therapeutische Linsen Linderung verschaffen. Besonders Sklerallinsen bilden ein Flüssigkeitsreservoir vor der Hornhaut und können bei trockenem Auge sowohl Irritationen mildern als auch die Sehschärfe verbessern.

Dennoch ist wichtig zu wissen: Wenn Sie sich für Kontaktlinsen nach LASIK entscheiden, ist die Anpassung durch einen Spezialisten unerlässlich. Standardlinsen führen nur selten zum Erfolg, da die Krümmung der Hornhaut durch die Operation verändert wurde.

Was muss bei der Auswahl farbiger Linsen beachtet werden?

Beim Tragen farbiger Kontaktlinsen nach einem LASIK-Eingriff müssen Sie einige besondere Faktoren berücksichtigen. Die veränderte Hornhautstruktur erfordert eine sorgfältige Auswahl, um Komplikationen zu vermeiden.

Sitz und Bewegung auf der Hornhaut

Durch den LASIK-Abtrag wird Ihre Hornhaut bei Kurzsichtigkeit abgeflacht oder bei Weitsichtigkeit im Zentrum aufgesteilt. Folglich passen handelsübliche Normlinsen oft nicht mehr optimal. Die veränderte Krümmung der vorderen Augenoberfläche macht eine professionelle Anpassung unerlässlich. Besonders bei hohen Ausgangswerten fällt die Hornhautveränderung stärker aus, was die Linsenanpassung anspruchsvoller gestaltet.

Sie können zwar farbige Linsen mit 0 dpt ausprobieren, allerdings ohne Garantie, dass diese sich optimal Ihrer neuen Hornhautform anpassen. Daher sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen, der sich mit der Anpassung von Kontaktlinsen bei besonderen Fällen auskennt.

Materialverträglichkeit und Sauerstoffversorgung

Nach einer LASIK-Operation ist die richtige Materialwahl entscheidend. Für "Trockene Augen" – eine häufige Begleiterscheinung nach dem Eingriff – eignen sich besondere Materialien:

  • Bei weichen Linsen sollten Sie auf exzellente Wasserbindung und geringe Neigung zu Ablagerungen achten
  • Bei formstabilen Linsen empfehlen sich Materialien mit guter Sauerstoffdurchlässigkeit, die gleichzeitig ablagerungsresistent sind

Postoperativ ändert sich die Zusammensetzung des Tränenfilms, was zu einer höheren Ablagerungstendenz bei Kontaktlinsen führt. Für weiche Kontaktlinsen eignen sich daher Materialien mit hoher Wasserbindungseigenschaft wie Benz G oder herkömmliche Materialien mit geringem Wassergehalt.

Pflege und Hygiene nach LASIK

Die gewissenhafte Pflege Ihrer farbigen Kontaktlinsen ist nach einer LASIK-Operation besonders wichtig. Der veränderte Tränenfilm neigt verstärkt zu Ablagerungen auf den Linsen. Verwenden Sie deshalb immer einen Oberflächenreiniger zur manuellen Reinigung – unabhängig davon, ob Sie weiche oder formstabile Linsen tragen.

Darüber hinaus sollte die Pflegestrategie an Ihre individuellen postoperativen Bedingungen angepasst werden. Insbesondere bei trockenen Augen ist eine sorgfältige Reinigung unabdingbar, um ein komplikationsfreies Tragen zu ermöglichen.

Risiken von Farbkontaktlinsen nach LASIK

Obwohl Komplikationen selten sind, bestehen gewisse Risiken. Verbandlinsen werden mit Hornhautödem, Infektionen und erhöhtem Risiko für Hornhautstreifen in Verbindung gebracht. Linsen mit unzureichender Sauerstoffdiffusion können die Integrität des Hornhautstromas beeinträchtigen.

In der Fachliteratur gibt es einen dokumentierten Fall von spät einsetzender Entzündung bei einem Post-LASIK-Patienten, der mit kosmetischen Linsen in Verbindung gebracht wurde. Der Patient wurde mit hohen Dosen Steroiden behandelt, und die Symptome verschwanden schließlich ohne signifikante Sehbeeinträchtigung.

Wann sind Kontaktlinsen nach LASIK keine gute Idee?

Trotz aller Möglichkeiten gibt es Situationen, in denen Sie nach einer LASIK-Operation auf farbige Kontaktlinsen verzichten sollten. Bestimmte Kontraindikationen erhöhen das Risiko für Komplikationen erheblich.

Starke Trockenheit oder Entzündungen

Direkt nach Augenlaser-OPs wie der LASIK kommt es häufig zu trockenen, lichtempfindlichen Augen. Dies liegt an der Beschädigung der Hornhautnerven beim Eingriff, was zu Tränenfilmstörungen und verringerter Tränenproduktion führt. Trockene Augen nach der Laserbehandlung können zu Mikrorissen auf der Hornhautoberfläche führen und das Risiko für Entzündungen erhöhen.

Bei starker Augentrockenheit ist das Tragen von Kontaktlinsen besonders problematisch, da:

  • Die Linsen die Trockenheit verstärken können
  • Die Hornhaut nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird
  • Das Risiko für Hornhautschäden steigt

Bestehende Entzündungen müssen vollständig abgeheilt sein, bevor Kontaktlinsen getragen werden dürfen. Eine unzureichende Feuchtigkeit der Augen nach der LASIK kann die Hornhaut austrocknen und Risse oder Entzündungen verursachen.

Ungeeignete Hornhautform

Durch die LASIK-Operation wird die Hornhaut neu geformt – entweder abgeflacht (bei Kurzsichtigkeit) oder im Zentrum aufgesteilt (bei Weitsichtigkeit). Bei starken Korrekturen oder Komplikationen kann die resultierende Hornhautform für Kontaktlinsen ungeeignet sein.

Wenn Sie während des Tragens von Kontaktlinsen Symptome wie Rötung, Reizung oder verschwommenes Sehen bemerken, entfernen Sie die Linsen sofort und konsultieren Sie einen Augenarzt. Diese Symptome könnten auf eine Unverträglichkeit hinweisen.

Patienten mit vorbestehenden Erkrankungen wie Keratokonus haben ein höheres Risiko für postoperativ auftretende Entzündungen, da ihre Hornhaut bereits geschwächt oder gereizt ist.

Fehlende Anpassung durch Fachpersonal

Das Anpassen von Kontaktlinsen bei Patienten nach einer refraktiven Operation ist deutlich anspruchsvoller als bei nicht operierten Augen. Studien haben gezeigt, dass Post-LASIK-Patienten fast die doppelte Anzahl an Praxisbesuchen während der Linsenanpassung benötigten.

Aufgrund der topografischen Veränderungen durch die Operation wird die Anpassung von Kontaktlinsen herausfordernd und arbeitsintensiv. Daher sollten Sie niemals eigenständig Kontaktlinsen anpassen oder ohne fachliche Beratung tragen.

Eine korrekte Anpassung und regelmäßige Nachkontrollen sind entscheidend für Tragekomfort, Sehqualität und Augengesundheit. Sollte für Ihre Bedürfnisse und Ihren Lebensstil der Aufwand zu groß sein, können Kontaktlinsen als Sehkorrektur nicht empfohlen werden.

Fazit

Fazit: Sicher zu farbigen Kontaktlinsen nach LASIK

Farbige Kontaktlinsen nach einer LASIK-Operation sind durchaus möglich – allerdings erst nach vollständiger Heilung der Hornhaut. Die Wartezeit von mindestens einem Monat, besser sogar zwei bis drei Monaten, sollten Sie unbedingt einhalten. Danach können Sie sowohl aus ästhetischen Gründen als auch zur Korrektur geringer Restsehschwächen farbige Linsen tragen.

Besonders wichtig bleibt die fachgerechte Anpassung durch einen Spezialisten. Da die LASIK-Operation Ihre Hornhautform verändert hat, passen Standardlinsen oft nicht optimal. Ein Augenarzt oder spezialisierter Optiker muss daher die richtigen Linsen für Ihre neue Hornhautgeometrie auswählen.

Darüber hinaus sollten Sie auf die Materialwahl achten. Hochwertige Materialien mit guter Sauerstoffdurchlässigkeit schützen Ihre Augen nach dem Eingriff am besten. Undoubtedly ist auch die Hygiene entscheidend – verwenden Sie stets geeignete Pflegemittel und befolgen Sie die Reinigungshinweise gewissenhaft.

Bei anhaltender Trockenheit oder Entzündungen sollten Sie hingegen auf Kontaktlinsen verzichten. Tatsächlich können in solchen Fällen therapeutische Linsen unter ärztlicher Aufsicht helfen, müssen jedoch speziell angepasst werden.

Die Welt der farbigen Kontaktlinsen steht Ihnen nach LASIK grundsätzlich offen – ob für den Halloween-Abend, besondere Anlässe oder als tägliche Ergänzung. Dennoch sollten Sie stets Ihre Augengesundheit priorisieren und auf die Signale Ihres Körpers achten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Mit der richtigen Vorbereitung, professioneller Anpassung und angemessener Wartezeit können Sie sicher und komfortabel farbige Kontaktlinsen nach Ihrer LASIK-Operation tragen. Nehmen Sie sich die Zeit für eine vollständige Heilung, konsultieren Sie Fachpersonal und genießen Sie anschließend die Freiheit, Ihre Augenfarbe nach Belieben zu verändern.

Kommentar

Name
E-Mail
Kommentar