Einfache Anime-Charaktere zum Cosplayen: Der Anfänger-Guide
Sep 12,2025 | de.coleyes
Einfache Anime-Charaktere zum Cosplayen sind der perfekte Einstieg in die faszinierende Welt der Kostümkunst. Dank Streaming-Diensten wie Netflix und Crunchy Roll hat Anime weltweit an Popularität gewonnen, was auch die Cosplay-Szene wachsen lässt. Charaktere aus "Demon Slayer", "Genshin Impact" und Klassiker wie "Sailor Moon" bleiben dabei konstant beliebt.
Wenn du mit dem Cosplay beginnen möchtest, musst du nicht gleich komplizierte Kostüme nähen oder aufwendige Requisiten bauen. Besonders als Anfänger kannst du mit minimalistischen Anime-Cosplays und einfachen Cosplay-Ideen beeindrucken. Die Kreativität in dir wird geweckt, wenn du dich an deine ersten Kostüme wagst – sei es durch einfaches Schminken, das Zusammenstellen von Alltagskleidung oder das Anpassen vorhandener Teile.
In diesem Guide stellen wir dir die besten Cosplays für Einsteiger vor. Von beliebten weiblichen Charakteren wie Mikasa Ackerman, Himiko Toga und Nezuko Kamado bis zu männlichen Figuren wie Eren aus Attack on Titan – hier findest du Inspiration für dein erstes Anime-Cosplay, das nicht nur einfach umzusetzen ist, sondern auch beeindruckend aussieht.
Einfache Anime-Charaktere für weibliche Cosplayer
Für Anfängerinnen im Cosplay bietet die Anime-Welt zahlreiche Charaktere, die sowohl ikonisch als auch einfach umzusetzen sind. Mit wenigen Grundelementen kannst du beeindruckende Outfits kreieren, die sofort erkennbar sind und dennoch nicht überfordern.
Nezuko Kamado (Demon Slayer)
Die bezaubernde Dämonenmädchen aus "Demon Slayer" ist eine der beliebtesten Figuren für Einsteiger-Cosplays. Ihr charakteristisches Outfit besteht aus einem weichen rosa Kimono mit einem schwarzen Schal darüber. Das absolute Erkennungsmerkmal ist ihr Bambusmundstück – ein einfaches, aber wirkungsvolles Requisit. Für Nezukos dämonische Ausstrahlung eignen sich besonders rosa Kontaktlinsen, während eine braun-rote, lange wellige Perücke ihre zweifarbigen Locken nachahmt. Als Anfängerin kannst du entweder ein fertiges Outfit wählen oder, falls du bereits Näherfahrung hast, dein eigenes kreieren.
Kiki (Kiki's Delivery Service)
Kikis charmantes Erscheinungsbild aus dem Studio Ghibli-Klassiker lässt sich mit minimalem Aufwand umsetzen. Das Grundoutfit besteht aus einem einfachen schwarzen Kleid, kombiniert mit einem leuchtend roten Haarband oder einer Schleife. Als wichtige Requisiten dienen ein Besenstiel und idealerweise eine kleine schwarze Plüschkatze als ihr treuer Begleiter Jiji. Halte das Make-up natürlich und frisch. Für den authentischen Hexenlehrlings-Look empfiehlt sich ein kurzer Bob als Frisur. Schwarze Kontaktlinsen runden das Erscheinungsbild ab und verleihen deinem Cosplay den letzten Schliff.
Sailor Moon (Sailor Moon)
Die zeitlose Magie von Sailor Moon lässt sich mit überschaubarem Aufwand einfangen. Ihr Outfit besteht im Wesentlichen aus einem knackigen weißen Hemd, einer blauen Faltenrock und einer auffälligen roten Schleife. Für die ikonische Frisur empfiehlt sich eine blonde, fließende Perücke, während blaue Kontaktlinsen den Look vervollständigen. Accessoires wie ihr Verwandlungsschmuck oder Zauberstab werten das Cosplay zusätzlich auf.
Beim Nähen des Kostüms bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Du kannst Rock und Body separat anfertigen, was den Vorteil hat, dass du einzelne Teile später für andere Sailor-Kriegerinnen-Cosplays wiederverwenden kannst. Für Anfängerinnen empfiehlt es sich, nach fertigen Schnittmustern im Internet zu suchen oder in Cosplay-Gruppen nachzufragen, wo oft hilfreiche Tipps geteilt werden.
Himiko Toga (My Hero Academia)
Diese Antagonistin aus der League of Villains ist ein beliebter Charakter für Cosplays mit leicht düsterem Touch. Himikas Grundoutfit besteht aus einer japanischen Schuluniform mit übergroßer Strickjacke und dunkelblauem Rock, ergänzt durch schwarze Socken und Schulschuhe. Besonders charakteristisch sind ihre blonde Frisur in unordentlichen Dutts und ihre gelben Augen, die sich mit entsprechenden Kontaktlinsen nachahmen lassen.
Für den authentischen Look benötigst du außerdem künstliche Vampirzähne, die ihre katzenartigen Eckzähne darstellen. Als Requisite dient ein einfaches Messer, das ihre Vorliebe für Blut symbolisiert. Für fortgeschrittenere Cosplayer kann das Outfit durch ihre Schurken-Ausrüstung ergänzt werden – eine Maske sowie grüne Gadgets mit Kanistern und Nadeln zum Sammeln von Blut.
Diese vier Charaktere beweisen, dass beeindruckendes Cosplay nicht kompliziert sein muss. Mit etwas Kreativität und einigen gezielten Anschaffungen kannst du als Anfängerin Outfits erstellen, die sowohl authentisch als auch praktisch umsetzbar sind.
Einfache Anime-Charaktere für männliche Cosplayer
Männliche Anime-Figuren bieten zahlreiche Möglichkeiten für beeindruckende und dennoch unkomplizierte Cosplays. Auch ohne fortgeschrittene Kostümbau-Kenntnisse kannst du ikonische Charaktere zum Leben erwecken und auf Conventions für Aufsehen sorgen.
Eren Yeager (Attack on Titan)
Eren Yeager gehört zu den beliebtesten Protagonisten der Anime-Welt und repräsentiert eine spannende Entwicklung vom impulsiven Jungen zum kompromisslosen Kämpfer. Sein Basis-Outfit besteht aus einer braunen Jacke mit dem charakteristischen "Aufklärungstrupp"-Emblem, einem weißen Hemd und dem komplexen Gurtzeug des 3D-Manövergeräts (ODM Gear).
Für Einsteiger empfiehlt sich zunächst eine vereinfachte Version ohne das aufwendige ODM-Gear. Konzentriere dich auf die Jacke mit Emblem und den Schlüssel, den Eren um den Hals trägt. Fortgeschrittene können sich an einer selbstgebauten Version des Manövergeräts aus EVA-Schaum versuchen. Hierfür werden verschiedene Schaumstoffstärken (4mm, 8mm und 10mm) sowie braune und silberne Acrylfarben benötigt.
Ash Ketchum (Pokémon)
Der legendäre Pokémon-Trainer ist ein Klassiker unter den einfachen Cosplays. Das komplette Kostüm-Set besteht im Wesentlichen aus vier Hauptelementen: der blau-weißen Weste mit Reißverschluss, der ikonischen rot-weißen Kappe, grünen Handschuhen und einem Stoff-Pokéball als ultimatives Trainer-Accessoire.
Besonders praktisch: Die Materialien sind bequem und langlebig, ideal für lange Convention-Tage. Das Design ist direkt von der TV-Serie inspiriert und daher sofort erkennbar. Für den finalen Touch sorgt eine entspannte Jeans und einfache Turnschuhe. Das Outfit ist in verschiedenen Größen für Kinder und Erwachsene erhältlich oder lässt sich aus Alltagskleidung zusammenstellen.
Ken Kaneki (Tokyo Ghoul)
Dieser faszinierende Protagonist durchläuft eine dramatische Verwandlung vom sanften, introvertierten Studenten zum halb Mensch, halb Ghul-Hybrid. Ken hat eine freundliche Persönlichkeit, wird jedoch nach einer Organtransplantation zum ersten künstlichen einäugigen Ghul seiner Art.
Für ein einfaches Kaneki-Cosplay benötigst du zunächst seinen Battle-Jumpsuit mit Jacke und Shorts aus Kunstleder und Polyester. Das markanteste Element ist allerdings seine schwarze Ledermaske, die zum Erkennungszeichen der Serie wurde. Für die weiße Perücke gibt es fertige Optionen im Cosplay-Fachhandel. Fortgeschrittene können den Look durch spezielle "Ghoul"-Kontaktlinsen in Schwarz-Rot vervollständigen, die seine dämonische Seite betonen.
Goku (Dragon Ball Z)
Son Goku ist einer der bekanntesten Anime-Charaktere überhaupt und eignet sich hervorragend für Einsteiger. Sein markantes orangefarbenes Gi (Kampfanzug) mit dem schwarzen Unterhemd und dem schwarzen Knoten um die Taille ist weltweit bekannt. Dazu kommen blaue Armbänder und blaue Kung-Fu-Schuhe.
Für den authentischen Super-Saiyajin-Look benötigst du eine gelbe, stachelige Perücke. Alternativ kannst du für Gokus schwarze Standardfrisur auch eigenes Haar mit Haargel stylen. Der Kampfanzug ist in vielen Cosplay-Shops erhältlich, kann aber auch selbst genäht werden. Besonders praktisch: Da Gokus Outfit relativ bequem ist, eignet es sich ideal für lange Convention-Tage.
Alle diese Charaktere beweisen, dass eindrucksvolles Männer-Cosplay nicht kompliziert sein muss. Mit einigen gezielten Anschaffungen und etwas Kreativität kannst du als Anfänger Outfits erstellen, die sowohl authentisch als auch praktisch sind.
Minimalistisches Anime-Cosplay: Wenig Aufwand, große Wirkung
Der Weg zum beeindruckenden Anime-Cosplay muss nicht kompliziert oder teuer sein. Mit einem minimalistischen Ansatz kannst du authentische und erkennbare Charakterdarstellungen schaffen, ohne dein Budget zu sprengen oder wochenlang an aufwendigen Kostümen zu arbeiten.
Outfits aus dem Kleiderschrank
Viele Anime-Charaktere tragen Outfits, die sich erstaunlich gut mit Alltagskleidung nachstellen lassen. Statt teure Spezialkostüme zu kaufen, kannst du deinen eigenen Kleiderschrank nach passenden Stücken durchforsten. Diese Methode wird oft als "Closet Cosplay" bezeichnet und ist ideal für Einsteiger.
Ein gutes Beispiel ist der typische Schuluniform-Look, den viele Anime-Figuren tragen. Mit einem weißen Hemd, einem dunklen Rock oder einer Hose und einer passenden Krawatte oder Schleife bist du bereits auf dem richtigen Weg. Besonders praktisch: Für Asuna aus Sword Art Online reicht ein heller Strick- oder Wollpullover kombiniert mit einem kurzen, gerade geschnittenen Rock und flachen Lederstiefeln - alles Teile, die viele bereits besitzen.
Die Kunst des minimalistischen Cosplays liegt darin, die charakteristischen Merkmale einer Figur zu identifizieren. Manchmal sind es nur wenige Elemente, die einen Charakter ausmachen: ein spezielles Accessoire, eine bestimmte Farbkombination oder eine typische Frisur.
Wenige Requisiten, maximaler Effekt
Beim minimalistischen Cosplay können schon wenige, gut gewählte Requisiten den Unterschied machen. Anstatt komplizierte Waffen oder Ausrüstungsgegenstände zu bauen, konzentriere dich auf ein oder zwei charakteristische Elemente, die sofort erkennbar sind:
- Für Pokémon-Trainer genügt ein selbstgemachter Pokéball
- Für Dämonenjäger aus Demon Slayer ein symbolisches Schwert
- Für Hexen wie Kiki ein einfacher Besenstiel
- Für Schulcharaktere ein Notizbuch oder eine Schultasche im richtigen Stil
Wenn du dich mit Charakteren aus bestimmten Serien wie L aus Death Note oder Charakteren aus Ouran Host Club beschäftigst, benötigst du oft nur sehr einfache Requisiten wie einen Lutscher oder ein spezielles Kleidungsstück, um sofort erkannt zu werden.
Die Kraft der einfachen Cosplays liegt auch in der Farbauswahl. Trage Kleidung in den Hauptfarben deines Charakters – diese visuelle Verbindung macht dich auch ohne aufwendige Details erkennbar.
Make-up statt Maske
Ein oft unterschätzter Aspekt des minimalistischen Cosplays ist das Make-up. Mit den richtigen Techniken kannst du charakteristische Gesichtszüge nachbilden, ohne komplizierte Masken zu benötigen. Farbige Kontaktlinsen sind dabei besonders effektiv, um einen authentischen Anime-Look zu erzielen.
Beim Cosplay-Make-up gilt: Mehr ist oft mehr. Die Kamera "schluckt" viel vom aufgetragenen Make-up, daher darfst du für Fotos ruhig intensiver schminken als im Alltag. Das gilt besonders, weil Anime-Figuren meist mit perfekter Haut und überzeichneten Gesichtszügen dargestellt werden.
Für den typischen Anime-Look konzentriere dich auf:
- Grundierung für makellose Haut
- Concealer für frischere Augen
- Theater-Schminke für besondere Effekte (anschließend mit Puder mattieren)
- Eyeliner für den typischen Anime-Augenlook
- Lippenstift oder Lipgloss für Glanzpunkte auf Fotos
Besonders wichtig: Setze Kontaktlinsen vor dem Schminken ein, um Verschmieren zu vermeiden. Kunstwimpern dagegen klebst du erst nach dem Auftragen der Wimperntusche an.
Mit diesen minimalistischen Ansätzen kannst du beeindruckende Ergebnisse erzielen, ohne wochenlang zu nähen oder zu basteln. Tatsächlich liegt der Reiz dieser Art von Cosplay genau darin, mit wenigen, gut gewählten Elementen maximale Wirkung zu erzielen – perfekt für Einsteiger oder für spontane Convention-Besuche.
Cosplay nach Stil: Süß, cool oder düster?
Die Wahl eines Anime-Stils für dein Cosplay kann dir helfen, deinen eigenen Geschmack zu treffen und gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Ob du einen niedlichen, coolen oder düsteren Look bevorzugst – jeder Stil bietet einfache Einstiegsmöglichkeiten mit unterschiedlichem Charakter.
Kawaii-Charaktere für Anfänger
Der "Kawaii"-Stil (japanisch für "niedlich") gehört zu den beliebtesten und einsteigerfreundlichsten Cosplay-Richtungen. Charaktere wie Sailor Moon eignen sich hervorragend für Anfänger, da ihre Outfits trotz des ikonischen Looks relativ unkompliziert sind. Ein einfaches Sailor-Kostüm lässt sich mit einer kurzen Faltenrock, weißem Oberteil und farbigen Accessoires umsetzen.
Außerdem bieten sich Figuren aus Studio Ghibli-Filmen an. Diese Klassiker werden von Jung und Alt sofort erkannt, was dein Cosplay besonders dankbar macht. Für Charaktere wie Kiki aus "Kikis Lieferservice" benötigst du nur wenige Requisiten – ein schwarzes Kleid und ein Besenstiel reichen bereits für einen erkennbaren Look.
Besonders praktisch: Viele kawaii Charaktere tragen schlichte Outfits, die du teilweise sogar im eigenen Kleiderschrank findest. Ein kurzer Rock, eine niedliche Bluse und die richtige Frisur können ausreichen, um den Charakter zum Leben zu erwecken.
Düstere Charaktere mit wenig Aufwand
Für Fans dunklerer Ästhetik gibt es ebenfalls einfache Cosplay-Optionen. Ken Kaneki aus "Tokyo Ghoul" ist dank seiner markanten Maske und dem schwarz-weißen Farbschema leicht nachzuahmen. Seine charakteristische Augenklappe und die weißen Haare sind sofort erkennbar, während das restliche Outfit aus alltagstauglichen Teilen bestehen kann.
Auch Himiko Toga aus "My Hero Academia" eignet sich für düstere Cosplays mit wenig Aufwand. Ihre Schuluniform lässt sich mit Kleidungsstücken aus dem regulären Handel nachstellen, während der unheimliche Touch durch Make-up und die typischen Vampirzähne entsteht.
Ein weiterer Tipp für Einsteiger: Charaktere aus "Demon Slayer" (Kimetsu no Yaiba) tragen im Anime markante Kleidungsmuster, die mittlerweile berühmt und daher sehr leicht wiederzuerkennen sind. Dadurch wird dein Cosplay auch ohne aufwendige Requisiten sofort identifiziert.
Sportliche oder lässige Looks
Für besonders unkomplizierte Cosplays eignen sich Anime-Charaktere mit sportlichen oder lässigen Outfits. Eren Yeager aus "Attack on Titan" kannst du in seiner zivilen Kleidung cosplayen – braune Jacke, weißes Hemd und sein charakteristischer Schlüssel als Accessoire genügen bereits.
Auch Charaktere aus "Naruto" oder "Boruto" bieten sich für Einsteiger an. Dank des anhaltenden Erfolgs seit über 20 Jahren sind die Konoha-Charakter-Kostüme leicht zu erkennen und im Internet problemlos zu finden.
Ein besonderer Tipp: Für sportliche Looks aus Animes wie "Blue Lock" oder "Haikyu!!" reichen oft einfache Sportbekleidung in den richtigen Farben sowie die passende Frisur. Diese Cosplays sind nicht nur einfach umzusetzen, sondern auch besonders bequem für lange Convention-Tage.
Welchen Stil du auch wählst – wichtig ist vor allem, dass du einen Charakter findest, der dir selbst gefällt. Denn nur dann macht das Cosplayen wirklich Spaß und die Begeisterung für deinen Charakter wird auch auf Fotos und bei Veranstaltungen authentisch rüberkommen.
Zubehör, das dein Cosplay aufwertet
Mit den richtigen Accessoires verwandelst du ein einfaches Outfit in ein authentisches Cosplay. Diese kleinen, aber entscheidenden Elemente können den Unterschied zwischen einem alltäglichen Look und einer überzeugenden Charakterdarstellung ausmachen.
Kontaktlinsen für Anime-Augen
Farbige Kontaktlinsen sind das perfekte Accessoire, um dein Cosplay zu vervollständigen, da sie das Aussehen deiner Augenform, -größe und -farbe verändern können. Für Naruto-Fans eignen sich die Sharingan-Kontaktlinsen besonders gut, während Charaktere mit dämonischen Zügen von speziellen Dämonenaugen-Kontaktlinsen profitieren.
Beachte allerdings, dass Cosplay-Kontaktlinsen in der Regel eine Lebensdauer von drei Monaten bis zu einem Jahr haben. Außerdem solltest du sie nicht länger als acht Stunden am Stück tragen. Vor dem Einsetzen immer gründlich die Hände waschen und niemals Leitungswasser zur Reinigung verwenden.
Perücken und Haarstyling
Cosplay-Perücken sind ein wesentlicher Bestandteil jedes Cosplay-Outfits und können das Erscheinungsbild und die Authentizität deines Charakters erheblich verbessern. Bei der Auswahl solltest du auf die Innenseite achten – hier erkennst du, wie dicht die Perücke geknüpft ist.
Für einen natürlicheren Look gibt es einen einfachen Trick: Trockenshampoo. Dieses wirkt wie ein Puder auf den Kunsthaaren und lässt sie matter aussehen und griffiger werden. Bei der Pflege deiner Perücke nutze spezielle Kunsthaarshampoos und Conditioner oder alternativ Babyshampoo. Nach der Wäsche die Perücke vorsichtig von unten ausbürsten und zum Trocknen aufhängen – niemals föhnen.
Props und kleine Details
Vom Nähen über thermoplastische Werkstoffe wie "Worbla" bis hin zum Verarbeiten von Holz und Fiberglas – es gibt kaum Materialien, die Cosplayer nicht für ihre Requisiten nutzen. Was oftmals mit der Nähmaschine der Eltern beginnt, erweitert sich nach und nach um Heißluftpistolen, Dremel und andere Werkzeuge.
Mittlerweile arbeiten viele Cosplayer auch mit LEDs und anderen Lichtquellen, um ihren Props besondere Effekte zu verleihen. Gerade diese Vielseitigkeit macht das Hobby so beliebt, da man verschiedenste Fertigkeiten einsetzen kann – vom Frisieren einer Perücke bis zum Löten von Metallteilen.
Für Einsteiger empfehlen sich zunächst einfachere Props wie Waffen aus Schaumstoff oder Requisiten aus Alltagsgegenständen. Ein Schwert aus bemaltem Holz oder ein Zauberstab aus einem umgestalteten Drumstick können bereits große Wirkung erzielen.
Denk daran: Oftmals sind es die kleinen Details, die den Unterschied machen – sei es ein charakteristischer Anhänger, eine besondere Brille oder ein unverwechselbares Schmuckstück.
Fazit
Cosplay stellt eine kreative Ausdrucksform dar, die für jeden zugänglich ist – unabhängig von Budget oder handwerklichen Fähigkeiten. Wie dieser Guide zeigt, können selbst Anfänger mit einfachen Mitteln beeindruckende Ergebnisse erzielen. Besonders wichtig dabei: Du musst nicht gleich komplizierte Rüstungen bauen oder aufwendige Kostüme nähen, um in die faszinierende Welt des Cosplays einzusteigen.
Die vorgestellten Charaktere bieten zahlreiche Möglichkeiten für deine ersten Schritte. Ob Nezuko mit ihrem charakteristischen Bambusmundstück, Kiki mit ihrem einfachen schwarzen Kleid oder Eren Yeager mit seiner typischen Jacke – viele ikonische Looks lassen sich überraschend unkompliziert umsetzen. Darüber hinaus kannst du durch "Closet Cosplay" sogar Kleidungsstücke aus deinem eigenen Schrank verwenden und damit authentische Darstellungen schaffen.
Dein persönlicher Stil entscheidet letztendlich über die Wahl des Charakters. Magst du es lieber kawaii, düster oder sportlich? Für jeden Geschmack finden sich passende Optionen, die gleichzeitig anfängerfreundlich bleiben. Zusätzlich verwandeln kleine Details wie farbige Kontaktlinsen, sorgfältig ausgewählte Perücken oder selbstgemachte Props dein Cosplay von alltäglich zu außergewöhnlich.
Denke daran – die Cosplay-Community wächst ständig und heißt Neulinge herzlich willkommen. Traue dich daher, einfach anzufangen und deine ersten Erfahrungen zu sammeln. Mit jedem Projekt entwickelst du neue Fähigkeiten und wirst mutiger bei deinen nächsten Kostümen. Schließlich geht es beim Cosplay nicht um Perfektion, sondern um den kreativen Ausdruck deiner Leidenschaft für Anime-Charaktere.
Also schnapp dir die einfachen Requisiten, probiere grundlegende Make-up-Techniken und wage dich an dein erstes Cosplay. Die Begeisterung, wenn andere deinen Charakter erkennen, und das Gemeinschaftsgefühl auf Conventions werden dich sicherlich für den Aufwand belohnen.